Unsere Künstler

Claudia Letulé

Claudia Letulé, geboren 1970 in Hamburg, hat bereits seit ihrer Kindheit eine Leidenschaft für das Zeichnen und Malen. Nach einem Auslandsaufenthalt in Paris studierte sie Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Hamburg und erhielt später ein Diplom von der Ecole des beaux Arts in Bordeaux. Sie arbeitete mehrere Jahre als Verpackungsdesignerin, bevor sie sich auf spirituelle Weiterbildung spezialisierte und ihre eigene Praxis gründete. Claudia Letulé bietet intuitiven Mal-Seminare an, in denen sie Menschen dabei unterstützt, ihre Kreativität und Intuition auszudrücken. Seit 2019 malt und zeichnet sie auf eine intuitivere Art und schafft dadurch kreative und ausdrucksstarke Werke.

Nach ihrer ersten erfolgreichen Ausstellung 2019 gründete Sie die Kurbad76 Galerie um auch andere junge, regionale Künstler zu präsentieren.

Für Claudia Letulé ist das Malen „sichtbar gemachte Energie“, welche sich im intuitiven Entstehungsprozess entwickelt und im fertigen Werk für den Betrachter spürbar präsent ist. Dabei spiegelt ihre Malerei ein Selbstverständnis großer Freiheit und Lebendigkeit. Sphärische, intuitiv-figurative und surrealistisch anmutende Tierfiguren und Gestalten zeichnen die Werke der Künstlerin Claudia Letulé aus. Die in intensiven Acryl- und Aquarellfarben gemalten Bilder mit ihrem expressiven Stil erinnern an Chagall, Klimt und Miró, von denen Claudia Letulé ebenso begeistert ist wie von Hundertwasser oder Niki de Saint Phalle.

Nathalie Puttfarken

Nathalie Puttfarken ist eine aufstrebende Künstlerin, die mit ihren abstrakten und farbenfrohen Gemälden eine ganz eigene visuelle Sprache schafft. Der Tochter des renommierten Kunsthistorikers Thomas Puttfarken wurde das Talent zur Kunst förmlich in die Wiege gelegt. Trotzdem brauchte sie viele Jahre in der Rechtsbranche, um den Mut und die Zeit zu finden, ihre wahre Leidenschaft zu verfolgen.

In ihren Werken lässt sie sich von den Künstlern Gerhard Richter und Rothko inspirieren und schafft auf einzigartige Weise eine Verbindung zwischen Emotionen und Farben. 

Emma Thomsen

Die junge Emma Thomsen hat sich bereits in früher Kindheit mit dem Malen auf Papier und Leinwand beschäftigt. Sie war fasziniert von den Farbwelten abstrakter Künstler wie Paul Klee und Wassily Kandinsky. Vor allem der griechische Künstler Nikolaos Schizas, der mit seinen dynamischen Werken Surrealismus und Abstraktion verbindet, hat sie begeistert.

In der Werkstatt ihrer Eltern hat Emma Thomsen spontan mit einem Druckluft-Kompressor und feiner Luftpistole begonnen, dynamische Momente aus ihrem Unterbewusstsein heraus mit Acrylfarben auf Leinwand zu zaubern. Entstanden sind in dieser ersten Serie Bilder, die der Informellen Kunst zugeordnet werden können. Ihre Werke erinnern an den deutschen Künstler Karl Otto Götz, der als einer der wichtigsten Vertreter des Informel gilt.

Astrid Lehners

Astrid Lehners wurde 1963 in Stade geboren. Ihre tiefe Verbundenheit zum Meer führte sie früh nach Schleswig-Holstein, wo sie heute gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Katze am Nord-Ostsee-Kanal lebt.

Mehr als 40 Jahre lang arbeitete sie als Fotografin, bis sie 2022 durch ein Burnout und eine chronische Erkrankung zum Umdenken gezwungen wurde. Der vorzeitige Ruhestand eröffnete ihr neue Perspektiven: Sie widmete sich der Kunst, besuchte Workshops und entdeckte ihre Leidenschaft für kreativen Ausdruck. Eine inspirierende Dozentin begleitet sie seither auf ihrem künstlerischen Weg und prägt ihren individuellen Stil.

Astrid Lehners‘ Werke sind der Gegenwartskunst zuzuordnen und zeichnen sich durch eine vielfältige Palette an Stilen, Techniken und Ausdrucksformen aus. Besonders die abstrakte Malerei spielt eine zentrale Rolle in ihrer Arbeit – ein Medium, mit dem sie Emotionen, Stimmungen sowie gesellschaftliche und kulturelle Themen aufgreift. Oft kombiniert sie ihre Werke mit Collagen, Monotypien, Wachs oder Porzellan und bleibt dabei meist figurativ.

Ihr kreativer Geist gleicht einem Geysir – ein stetiger Ausstoß an Ideen, der sich intuitiv weiterentwickelt und in unterschiedlichsten Materialien Ausdruck findet.

Stephan Schwahn/Swani

Stephan Schwahn studierte und arbeitete in Hamburg und verbrachte mehrere Jahre im Ausland. In dieser Zeit sammelte er internationale berufliche Erfahrungen und gewann durch die Begegnung mit Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten neue Perspektiven auf Raum, Gesellschaft und Gestaltung. Diese Eindrücke prägen bis heute sein Verständnis von Architektur ebenso wie seine künstlerische Arbeit.

Seit 2018 ist er selbständiger Architekt und lebt mit seiner Familie im Alten Land.

Seine vielfältigen Erfahrungen bilden die Grundlage seiner gestalterischen Haltung. In seinen Bildern verbindet er architektonisches Denken mit künstlerischer Offenheit und überträgt räumliche, strukturelle und atmosphärische Fragestellungen in eine eigenständige bildnerische Sprache. Architektur und Kunst versteht er dabei als sich ergänzende Disziplinen, die gemeinsam seinen Arbeitsansatz bestimmen.

Inspiriert von der urbanen Kulisse und dem pulsierenden Leben Hamburgs nutzt er die Stencil-Streetart-Technik, um farbenstarke Motive zu entwickeln. Im Spannungsfeld von Ordnung und Chaos verschmelzen Emotion und Präzision zu eigenständigen Kunstwerken, die den Betrachter zum Nachdenken, Schmunzeln oder Staunen anregen.